Wie die Solartechnik verramscht wird

Wie die Solartechnik verramscht wird und wieso man niemanden dafür verantwortlich machen kann

Die Solartechnik hat in den letzten Jahren einen wahren Aufschwung erlebt. Und längst hat die Solarenergie das Image des kleinen Ziehkindes der Ökofraktion abgelegt. Vorbei die Zeiten in denen die Wendtland Demonstranten Ihr Protestdorf mit Solar versorgt haben.  Grün ist inzwischen schick und wir erleben in vielen Bereichen ein ökologisches Umdenken.  Jedoch ist bei dieser Entwicklung eines nicht wegzudenken, der bittere Beigeschmack der Konsumgesellschaft.

Ein gutes Beispiel hierfür sind sicherlich die Solarlaternen. Sind diese Geräte denn wirklich sinnvoll? Was bringen sie an Nutzen und was wird an Energie eingespart? Nutzenfaktor ist gleich null, diese Laternen dienen überwiegend zur Zierzwecken und sind für eine halbwegs vernünftige Beleuchtung von Gehwegen und Pfaden vollkommen unnütz, ihre Leuchtkraft ist vergleichbar mit dem eines Glühwürmchens. Aber als Konsument lässt man sich leicht zum Kauf hinreißen, denn  seitdem die Solarlaternen in jedem Baumarkt und jeder Kaffeeröster Filiale verkauft werden, sind sie ja spotbillig. Da die Kosten so gering sind, achtet auch keiner auf Qualität und Nachhaltigkeit, denn der finanzielle Verlust ist relativ gering. Also was soll’s, kaufen was der Geldbeutel hergibt und entsorgen kann man es dann ja immer noch wenn die „Made in China“ billig Version nicht mehr funktioniert. Schade eigentlich, dass manche im Ansatz tolle Solar Anwendungen in der Massenanwendung scheitern. Scheitern im ökologischen Sinne denn die Leistungsbilanz (Energiekosten bei Entstehung + Entsorgung – Energieeinsparung) fällt bei solchen Produkten äußerst negativ aus.

Letztendlich kann man dem Konsumenten aber keine Vorwürfe machen, denn ich unterstelle den Käufern solcher Solarlaternen einmal dass Sie durchaus denken der Umwelt beim Kauf eines solchen Produktes etwas Gutes zu tun. Schließlich fördert der Staat ja auch die Solaranlagen die man überall auf den Dächern sieht. Ob die Solarmodule, die so schön schwarz glänzend auf den Dächern liegen, irgendwann auch im Baumarkt gehandelt werden? Ja werden sie, aber die Preise liegen gegenwärtig noch höher als beim Solar Handel. Es Bedarf doch etwas mehr Hintergrund Wissen eine Solaranlage auf das Dach zu bauen und so bleiben uns zunächst die mehr oder weniger kompetenten Solarteure erhalten. Was der Staat fördert und wir als Steuerzahler subventionieren kann ja eigentlich nicht schlecht sein, oder? Solar Solar Hurra.

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  1. Pingback: Daniel

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